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Veranstaltungsortdetails
Emmauskirche Kreuzberg
Emmauskirche Kreuzberg

Lausitzer Platz 8a
10997 Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg
Tel.: 030-61693 10

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Barrierefreier Zugang

Verkehrsverbindungen:
U Görlitzer Bhf.; Bus M29, 140



Emmaus-Kirche
Lausitzer Platz 8a, 10997 Berlin-Kreuzberg

5. Juni 1890 Grundsteinlegung
Architekt ist der Kirchenbaumeister August Orth, der auch den Görlitzer Bahnhof die Gethsemanekirche in Prenzlauer Berg geplant hat.

27. August 1893 Einweihung der Kirche
Die alt Emmaus-Kirche war eine der größten Kirchen Berlins, sie hatte 2.600 Sitz- und 500 Stehplätze; allein die Orgelempore fasste 400 Menschen. Der Turm war 74 m hoch. Das Mosaik über dem Südportal, dem ehemaligen Hauptportal, stellte die Emmaus-Jünger dar. Es stammte vom Glaskünstler und Maler Mohn.

3. Februar 1945 Zerstörung durch Bombenangriff
Durch einen Bombenangriff auf Berlin SO 36 wird das Kirchenschiff stark zerstört; im Sommer 1948 wird es gesprengt. Die Architekten Werner und Ludolf Walthausen planen den Wiederaufbau. Das Kirchenschiff wird völlig neu gebaut. Im Turm werden eine Kapelle und drei Gruppenräume sowie ein Saal im 2.Obergeschoss gebaut. Das Kirchenschiff und der Turm werden durch ein flaches Zwischengebäude mit Sakristei, Toiletten und Treppenhaus miteinander verbunden.

6. Dezember 1959 Einweihung des neuen Kirchenschiffes
Das Kirchenschiff hat jetzt ca. 500 Sitzplätze. In der Kapelle sind 3 Glasmosaiken aus den Werkstätten August Wagner vorhanden, welche die drei großen Feste darstellen: Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Unterhalb des Mosaiks der Emmaus-Jünger am Hauptportal wird eine Rosette eingebaut, die die Überschrift "Abendmahl mit Brot und Wein" trägt. Der Entwurf ist von der Künstlerin Inge Pave, die Rosette kommt aus den Werkstätten August Wagner.
Über dem Eingang zum Kirchenschiff ist ein Mosaik zu sehen, das den Titel "Das neue Jerusalem" trägt; auch dieser Entwurf stammt von Inge Pave und aus den Werkstätten August Wagner.

1990 entsteht aus finanziellen Überlegungen heraus die Idee, das Gemeindezentrum in der Wrangelstraße aufzugeben und den Kirchturm für Gemeindeaktivitäten, Büros und eine Pfarrdienstwohnung umzubauen.
Nach Plänen des Architekten Wulf Eichstädt beginnt der Umbau. Im Oktober 1995 wird das Gebäude bezogen.

3. Dezember 1995 Einweihung der neuen Räume

Sommer 1998
Im Kirchenschiff werden die Bänke herausgenommen und Stühle angeschafft, um für diverse Veranstaltungen eine mobile Bestuhlung zu erhalten.

13. September 1998 Eröffnung des Weltladen in der Emmauskirche

2001 Einbau eines Kinderspielraumes im hinteren Teil des Kirchenschiffes sowie Umzäunung der Terrasse im Cafébereich und Einbau eines Sandkastens für Krabbelkinder.

Februar 2002
Die alte Orgel wird abgebaut und nach Polen verkauft. Eine neue Orgel (1960 vom Orgelbauer de Graaf für eine Kirche in Amsterdam gebaut) wird vom Orgelbauer Michael Fischaleck im Altarraum des Kirchenschiffes eingebaut.

22.Februar 2002 Einweihung der neuen Orgel


Link: http://www.emmaus.de

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